Aus den Anmerkungen des CDU Rats-Fraktionsvorsitzenden Peter Capellmann zum Haushalt 2018 

Die meisten Ausgaben der Stadt im Haushalt sind durch Kreisumlage, Personalkosten, Jungendamtsumlage und weiteren Umlagen für den Wasserverband oder die Kommunale Datenverarbeitungszentrale vorgegeben Die scheinbar so kreativen Ideen von einigen Ratsmitgliedern diese Umlagen zu kürzen und dem Kreis harte Sparvorgaben zu machen entsprechen leider nicht der Rechtswirklichkeit und hätten von Bürgermeister als unzulässige Symbolpolitik beanstandet werden müsse. Der Rat hätte dem Haushalt dann in korrekter Form in einer neuen Sitzung noch mal zu beschließen gehabt. Jülich wäre damit weiter Monate nur eingeschränkt handlungsfähig gewesen. Man kann das natürlich als „Sparmodell“ sehen, das dann keine freiwilligen Ausgaben getätigt werden dürfen…

"Unser Fokus liegt auf der Zukunft und wie wir unser Jülich für uns als Jülicher weiter verbessern und attraktiv für Neubürger gestalten.

Dabei gibt es dicke Bretter zu bohren, wie eine neue Stadthalle zu bauen. CDU Vorsitzener Frank Radermacher: "Wir finden den Vorschlag des Bürgermeisters gut, dass auf der Fläche hinter der alten Bahnhofshalle am KuBa zu planen. Zentral, gut erreichbar und doch genug Fläche im städtischen Besitz." 

>Bevor die Bagger anrollen können, gibt es noch viel Arbeit für Verwaltung, Rat und auch die Bürger. Wir wollen den Planungsprozess offen gestalten und die Vereine als künftige Nutzer als auch die Nachbarn mit einbeziehen. Fragen der Finanzierung müssen geklärt und Baurecht geschaffen werden. Alles das wird noch Zeit brauchen.

Aber auch einfache Dinge werden wir angehen. Wir wollen es ermöglichen, dass Sie demnächst in Jülich das Parken ganz einfach über eine Handy-App bezahlen können, ohne Kleingeld und ohne sich über defekte Automaten zu ärgern.

Die Sportplätze in den Dörfern, in denen dauerhaft und aktiv Fußball gespielt wird, wollen wir erhalten – für die Jugendlichen und die „Senioren“ (Erwachsenden-Mannschaften). Schließlich ist Fußball ein Teil unserer Kultur und wir identifizieren uns mit unserem Dorf. Dort wo es keine sportliche Nutzung mehr gibt, werden wir mit den Dorfgemeinschaften überlegen wie wir die Fläche besser nutzen können.

Dafür brauchen wir auch Ratsmitglieder und fachpolitisch engagierte „Sachkundige Bürger“ aus den Dörfern und der Stadt. Deshalb sind wir gegen eine weitere Streichung von Ausschüssen oder Ratsbezirken.

Auch in die Diskussionen wollen wir noch mehr Fachleute und interessierte Bürger einbinden und offenen Veranstaltungsformen finden. Auf dem letzten Parteitag in Lich-Steinstrass haben wir den Startschuss für fünf Arbeitskreise gegeben: Hier geht es zu den Arbeitsgruppen!


Foto: (C) Christiane Lang / CDU Deutschlands